
Neuigkeiten
01.09.2010
Freitag - 10.09.2010, 20.00 Uhr - Gitarrenkonzert mit E.C. Driedger
Nach der längeren Sommerpause gibt es mal wieder ein Benefiz-Konzert für den fluchtpunkt in Kooperatin mit der Mennonitenkirche, zu dem wir Sie ganz herzlich einladen möchten. Es findet diesmal an einem Freitag statt, nämlich am Freitag, den 10. September 2010 um 20.00 Uhr in der Pauluskirche Altona (Bei der Pauluskirche 1, 22769 Hamburg, S-Bahn Holstenstrasse oder U-Bahn Emilienstrasse). Der Eintritt ... weiter
05.08.2010
Asylbewerberleistungsgesetz verfassungswidrig ?!
Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen hält die Regelsätze des Asylbewerberleistungsgesetzes für verfassungswidrig. Es hat deshalb ein anhängiges Verfahren ausgesetzt und die Frage dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vorgelegt. (LSG NRW, Beschluss vom 26.7.2010, L 20 AY 13/09)
Grundlage dieses Beschlusses ist eine eingehende Auseinandersetzung mit der aufsehenerregenden Hartz-IV-Entscheidung ... weiter
26.07.2010
UN - Kinderrechtskonvention auch für Flüchtlingskinder in Deutschland?
Die UN-Kinderrechtskonvention aus dem Jahre 1989 stellt das Wohl des Kindes als vorrangig zu berücksichtigenden Gesichtspunkt dar, auch und insbesondere bei staatlichem Handeln. Dieser Schutz der Kinder bis zum 18. Lebensjahr wurde bei der Ratifizierung durch die Bundesrepublik 1992 für Flüchtlingskinder eingeschränkt: Die Kinderrechtskonvention galt nicht für das Asyl- und Ausländerrecht. Bei Flüchtlingskindern ... weiter
17.07.2010
KJND – ein Dienst, der Jugendliche in Not bringt?
Derzeit beschäftigt uns der Fall des minderjährigen unbegleiteten Flüchtlings Mohamad:
Mohamad reiste allein ins Bundesgebiet ein, gab an, 15 Jahre alt zu sein, und wurde vom Kinder- und Jugendnotdienst (KJND) in Obhut genommen. Gesetzlich vorgesehen sind in diesem Fall die sofortige Bestellung eines Vormundes und die Asylantragstellung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Keins von beidem ... weiter
15.05.2010
"Kinder sind nicht zu dulden!" - Eine Broschüre mit Tipps und Informationen für die Arbeit mit Kindern und Jugendliche ohne sicheren Aufenthaltsstatus
Zum Ende des Projektes Kindersprechstunde möchten wir den KollegInnen, die beruflich mit Kindern und Jugendlichen ohne sicheren Aufenthaltstitel zu tun haben, die Broschüre „Kinder sind nicht zu dulden!“ vorstellen. Diese Handreichung soll einen kurzen Überblick über Möglichkeiten und kompetente Ansprechpartner in Hamburg geben und die Vermittlung in entsprechende Hilfsangebote für diese Kinder, ... weiter
03.11.2009
Leistungen des AsylbLG müssen von Amts wegen gewährt werden
Der Grundsatz des Sozialhilferechts, dass Leistungen erst ab dem Zeitpunkt erbracht werden können, ab dem die zuständige Behörde Kenntnis vom zugrunde liegenden Sachverhalt, etwa in Form eines Antrags, erhalten hat, gilt im Bereich des Asylbewerberleistungsgesetzes so nicht. Dies geht aus Entscheidungen des OVG Niedersachsen sowie des OVG Nordrhein-Westfahlen hervor, die Sie im Anhang finden. Zwar ... weiter
05.10.2009
Fallbeispiel: Herr T. aus Bosnien
Herr T. ist 1991 als Kind ausreisepflichtiger Eltern in Baden-Württemberg geboren. Er hat sein gesamtes Leben in Deutschland verbracht und hier die Schule besucht. Das Land seiner Staatsangehörigkeit kennt er nicht. Seit seiner Geburt wird er in Deutschland geduldet. Im Juli 2009 wurde Herr T. volljährig. Er hat einen Ausbildungsplatz als Fahrzeuglackierer gefunden. Die Ausbildung sollte Ende August ... weiter
22.09.2009
Synode fordert verändertes Bleiberecht für Flüchtlinge
Rendsburg (frb). Die Nordelbische Synode hat einstimmig gefordert, die Bleiberechtsregelung für in Deutschland lebende Flüchtlinge zu verbessern. Die Synodalen sprachen sich am Sonnabend (19 September) mit großer Mehrheit dafür aus, die bisherige Stichtagsregelung durch eine Mindestaufenthaltsdauer zu ersetzen. Diese Forderung lehnt sich an die Auffassung der europäischen Kirchen an, die 2010 zum ... weiter
19.09.2009
Papierlose können auf Vertraulichkeit ihrer Daten im Krankenhaus bestehen.
Durch die aktuellen Verwaltungsvorschriften zum AufenthG wird nun endlich bestätigt, dass die Patientendaten auch bei Sozialämtern geschützt bleiben müssen, wenn sie von einem Angehörigen eines gemäß §203 StGB der Schweigepflicht unterliegenden Berufes an das Sozialamt übermittelt werden. Das Sozialamt darf diese Daten dann nicht an die Ausländerbehörde oder andere Stellen weiter leiten. weiter
29.06.2009
Fallbeispiel: Familie M aus Tschetschenien/Russische Föderation
Familie M stammt aus Tschetschenien und lebt seit dem 08.07.2001 in Hamburg. Die Familie besteht aus fünf Personen - den Eltern und drei minderjährigen Kindern. Das jüngste Kind ist in Hamburg geboren. Die Ms sind aus ihre Heimat geflohen, da ihr Dorf zwischen den Fronten lag und durch Kriegshandlungen fast vollständig zerstört wurde.
Die Ms leben mit einer Duldung – also einer Bescheinigung über ... weiter
28.04.2009
Helfen erlaubt! rechtliche Hinweise zur Arbeit mit Papierlosen
Können sich Papierlose an Ärzte wenden? Was passiert, wenn sie ins Krankenhaus müssen? Welche Rechte haben papierlose Menschen? Welche Pflichten haben wir?
Mit der PDF-Broschüre „Helfen erlaubt!“ möchten wir Menschen, die beruflich ehrenamtlich oder privat mit papierlosen Menschen zu tun haben, eine Hilfestellung geben. Natürlich erhebt diese kleine Sammlung von Fragen und Antworten keinen Anspruch ... weiter
19.03.2009
Sammelunterbringung gefährdet Kinder und Jugendliche - flucht●punkt legt Bericht zur Unterkunftssituation von Flüchtlingsfamilien in Hamburg vor
Die Unterbringung in Sammelunterkünften behindert Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung. Sie muss im Interesse des Kindeswohls umgehend abgeschafft werden. Zu diesem Ergebnis kommt der 15-seitige Bericht „Kein Platz für Kinder“, der heute von der Kindersprechstunde des flucht●punkt vorgestellt wurde.
Flüchtlingsfamilien mit ungesichertem Aufenthaltsstatus werden in Hamburg in Sammelunterkünften ... weiter
01.03.2009
Bela-Bogen online! Checkliste zur Identifizierung psychischer Problembereiche und konkreter Hilfebedarfe bei Kindern und Jugendlichen
Flüchtlingskinder in seelischer Not?
flucht●punkt präsentiert den „Bela-Bogen“
Schon die „Kinderstudie“ (http://www.kinderfluchtpunkt.de/site/main/m_studie_diestudie.html), die wir im vergangenen Jahr durchgeführt haben, belegt, dass Kinder und Jugendliche in dauerhaft prekären aufenthaltsrechtlichen Situationen besonders häufig und besonders stark psychisch und psychosomatisch belastet ... weiter